Zitate


Erzähle mir die Vergangenheit,
und ich werde die Zukunft erkennen!
(Konfuzius)

Es gibt Menschen, die Fische fangen,
und solche, die nur das Wasser trüben.
(aus China)

Menschenliebe ist das Wesen der Sittlichkeit,
Menschenkenntnis das Wesen der Weisheit.
(Konfuzius)

Eine Freude vertreibt hundert Sorgen.
(aus Japan)

Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: das ist der bitterste.
(Konfuzius)

Je klarer das Wasser, desto weniger Fische.
Je klüger ein Mensch, desto weniger Weisheit.
(aus China)

Güte in den Worten erzeugt Vertrauen,
Güte beim Denken erzeugt Tiefe,
Güte beim Verschenken erzeugt Liebe.
(Laotse)

Über Dinge, die dich selbst angehen,
musst du andere fragen.
(aus Japan)

Der Mensch kennt seine Schwäche so wenig,
wie der Ochse seine Stärke.
(aus China)

Ob man eilt oder schlendert, jeder Weg hat ein Ende.
(aus China)

Tadle nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst.
(aus Korea)

Dem Ersten gebührt der Ruhm,
auch wenn die Nachfolger es besser gemacht haben.
(aus Arabien)

Je mehr sich der Beutel füllt, umso mehr leert sich das Herz
(aus China)

Tausend und abertausend Ströme fließen ins Meer,
aber das Meer ist nie voll -
und könnte der Mensch Stein zu Gold verwandeln,
sein Herz ist nie zufrieden.
(aus China)

Sei nicht prahlerisch;
es könnte jemand dabei sein, der dich als Kind gekannt hat.
(aus China)

Am reichsten sind die Menschen,
die auf das meiste verzichten können.
(Tagore)

Obwohl sie nicht hundert Jahre alt werden,
bereiten sich die Menschen Sorge für tausend Jahre.
(aus China)

Wer keine große Angs erkennen läßt,
dem begegnet auch kein großes Mitleid.
(aus der Mongolei)

Wenn man den Kopf in den Sand steckt,
bleibt doch der Hintern zu sehen.
(aus Japan)

Keine Straße ist lang mit einem Freund an der Seite.
(aus Japan)

Für die Freundschaft von zweien ist die Geduld von einem nötig.
(aus Indien)

Liebe deine Feinde, aber sei schneller als sie.
(aus China)

Auch der Baum unter dem man Schutz sucht,
läßt Wasser durch.
(aus Japan)

Über eine Entfernung von tausend Meilen
wirkt nur noch Menschlichkeit, nicht aber Macht.
(aus China)

Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort,
aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
(Konfuzius)

Was du ins Ohr flüsterst, wird tausend Meilen weit gehört.
(aus China)

Du kannst kein Buch öffnen, ohne etwas daraus zu lernen.
(aus China)

Besser als in tausend Reden Worte ohne Sinn verschwendet,
ist ein Wort voll tiefen Sinnes, das dem Hörer Frieden spendet.
(Buddhistisch)

Freue dich deines Lebens - es ist schon später als du denkst.
(aus Japan)

Sage niemand, es sei kein Begabter zu sehen:
selten nur erkennt den Weisen die Welt.
(Lu Dji)

Gott wäre etwas gar Erbärmliches,
wenn er sich in einem Menschenkopfe begreifen ließe.
(Christian Morgenstern)

Pünktlichkeit stiehlt uns die beste Zeit.
(Oscar Wilde)

Die meisten unserer Fehler erkennen und legen wir erst dann ab,
wenn wir sie am anderen entdeckt haben.
(Karl Gutzkow)

Niemand weiß so viel Schlechtes von uns wie wir selbst.
Und trotzdem denkt niemand so gut von uns wie wir selbst.
(Franz von Schönthan)

Aus dem "Nichts" Welten zu schaffen
vermag die Kraft der Phantasie -
diese im Einklang mit dem Alltäglichen
eröffnet uns neue Dimensionen!
(Harry Owens)

Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern,
nur vertiefen.
(Gorch Fock)

Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
aus dem wir nicht vertrieben werden können.
(Jean Paul)

Essen ist ein Bedürfnis des Magens,
Trinken ein Bedürfnis des Geistes.
(Claude Tillier)

Der Verstand und die Fähigkeit, ihn zu gebrauchen,
sind zwei verschiedene Gaben.
(Franz Grillparzer)

Man denkt nicht, sondern man hat Einfälle
und versämt in der Regel, sie festzuhalten.
(Anton Graff)

Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf.
Es kommt nur auf die Entfernung an.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Die Gerechtigkeit ist nichts anderes
als die Nächstenliebe des Weisen.
(Gottfried Wilhelm Leibniz)

Durch die Leidenschaften lebt der Mensch;
durch die Vernunft existiert er bloß.
(Chamfort)

Die Tiefe der Menschenseele birgt unergründliche Kräfte,
weil Gott selbst in ihr wohnt.
(Franz von Assisi)

Das Meiste haben wir gewöhnlich in der Zeit getan,
in der wir meinten, zu wenig zu tun.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Du sollst reden - nicht viel, aber sinnig!
Du sollst beten - nicht lang, aber innig!
Du sollst handeln - nicht rasch, aber kräftig!
Du sollst lieben - nicht laut, aber heftig!
Du sollst leben - nicht wild, aber heiter!
Du sollst dir helfen! Gott hilft dir weiter!
(F. Halm)

Nichtstun ist angenehm.
(Cicero)

In unserem Geist steckt mehr Faulheit als in unserem Körper.
(Franz VI., Herzog von La Rochefoucauld)

Was du erhältst, nimm ohne Stolz an!
Was du verlierst, gib ohne Trauer auf!
(Marc Aurel)

Der Geist denkt, das Geld lenkt.
(Oswald Spengler)

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen,
als in ihr Maß zu halten.
(Friedrich Nietzsche)

Man wird des Guten und auch des Besten,
wenn es alltäglich zu sein beginnt, bald satt.
(Gotthold Ephraim Lessing)

Die Dinge haben nur den Wert, den man ihnen verleiht.
(Molière)

Und wenn morgen die Welt unterginge,
würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.
(Martin Luther)

Es gibt Menschen, die glauben im Leben -
andere leben im Glauben.
(Verfasser unbekannt)

Wer über irgendetwas eine Theorie aufstellen will,
muss sich vorher ausreichend mit dem Thema beschäftigen.
(Verfasser unbekannt)

Ohne Leiden bildet sich kein Charakter,
ohne Vergnügen kein Geist.
(Ernst von Feuchtersleben)

Nur die Sache ist verloren, die man aufgibt.
(Gotthold Ephraim Lessing)

Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.
(Henry Ford)

Wer keine üblen Gewohnheiten hat,
hat wahrscheinlich keine Persönlichkeit.
(William Faulkner)

Man soll nie vergessen, dass die Gesellschaft lieber unterhalten
als unterrichtet werden will.
(Adolph von Knigge)

In einem aufgerämten Zimmer ist auch die Seele aufgerämt.
(Ernst von Feuchtersleben)

Das einzige Mittel, das Leben zu ertragen ist:
Es schön zu finden.
(Rudolf Leonhard)

Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Allwissend bin ich nicht, doch viel ist mir bewusst,
(Goethe, aus Faust I)

Die Freiheit besteht darin, dass man alles tun kann,
was einem anderen nicht schadet.
(Matthias Claudius)

Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit
mehr Freude hat als an der Zukunft.
(John Knittel)

Der Betrunkene sagt, was der Nüchterne denkt.
(aus Schweden)

Der Geist bewegt die Materie.
(Vergil)

Wer viel sehen will, braucht nur ein Auge zuzudrücken.
(Daniele Varé)

Verstand und Witz kann leicht ergötzen,
doch fesseln kann allein das Herz.
(Wilhelm Hey)

Der Mensch lernt, solange er lebt, und stirbt doch unwissend.
(aus Jugoslawien)

Ein freundliches Wort kostet nichts
und ist doch das schönste aller Geschenkt.
(Daphne du Maurier)

Du sollst der werden, der du bist.
(Friedrich Nietzsche)

Der Mensch kann wohl die höchsten Gipfel erreichen,
aber verweilen kann er dort nicht lange.
(G. B. Shaw)

Wir lieben Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken.
Vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir.
(Mark Twain)

Die das Dunkel nicht fühlen,
werden sich nie nach dem Lichte umsehen.
(Henry Buckle)

Das Ich und Mich, das Mir und Mein,
regiert in dieser Welt allein.
(Sprichwort)

Wer eine Sünde zweimal begangen hat,
der hält sie für keine Sünde mehr.
(Talmud)

Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm,
wenn andere ihn begehen.
(Georg Christoph Lichtenberg)

Die Strafe des Lügners ist nicht, dass ihm niemand mehr glaubt,
sondern dass er selbst niemandem mehr glauben kann.
(G. B. Shaw)

Wer die Menschen kennenlernen will,
der studiere ihre Entschuldigungsgründe.
(Friedrich Hebbel)

Gerechtigkeit entspringt dem Neide;
denn ihr oberster Satz ist: Allen das gleiche.
(Walther Rathenau)

Ich fürchte nichts, weil ich nichts habe.
(Martin Luther)

Es ist nicht alles Gold, was glänzt,
Aber es glänzt auch nicht alles, was Gold ist.
(Friedrich Hebbel)

Das Schicksal nimmt nichts, was es nicht gegeben hat.
(Seneca)

Geiz ist die Wurzel allen Übels.
(1. Timotheus 6,10)

Sobald der Mensch in Zorn gerät, gerät er in Irrtum.
(Talmud)

Toleranz heißt: Die Fehler der anderen entschuldigen.
Takt heißt: Sie nicht bemerkten.
(Arthur Schnitzler)

Ein guter Hirte schert seine Schafe,
aber er zieht ihnen nicht das Fell über die Ohren.
(aus Australien)

Siege, aber triumphiere nicht.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Die Sprache ist dem Menschen gegeben,
um seine Gedanken zu verbergen.
(Talleyrand)

Der Mensch will beschäftigt sein:
Wer wenig denkt, muss viel sprechen.
(Vauvenargues)

Eine Konferenz ist eine Sitzung,
bei der viele hineingehen und wenig herauskommt.
(Werner Fink)

Nicht Sieg soll der Zweck der Diskussion sein, sondern Gewinn.
(Joubert)

Junge Leute reden von dem, was sie tun,
alte von dem, was sie getan haben,
und Narren von dem, was sie tun wollen.
(aus Frankreich)

Rutsch lieber mit dem Fuß aus als mit der Zunge!
(aus Bulgarien)

Niemand glaubt, wie leicht ein böses Wort die Gunst vergiftet.
(William Shakespeare)

Sage nicht alles, was du weißt,
aber wisse alles, was du sagst!
(Mattias Claudius)

Ein Geheimnis ist wie ein Loch im Gewande:
Je mehr man es zu verbergen sucht, desto mehr zeigt man es.
(Carmen Sylva)

Das Gerücht ist wie Falschgeld:
Rechtschaffene Menschen würden es niemals anfertigen,
aber sie geben es bedenkenlos aus.
(Claire Boothe Luce)

Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.
(Christian Morgenstern)

Dichtkunst ist ein Spiel der Sinnlichkeit,
durch den Verstand geordnet.
(Immanuel Kant)

Sprichwörter sind der Schmuck der Rede.
(aus Persien)

Sprichwörter sind die Spiegel der Denkart einer Nation.
(Johann Gottfried von Herder)

Ein klassisches Werk ist ein Buch,
das die Leute loben, aber nie lesen.
(Ernest Hemmingway)

Dort, wo man Bücher verbrennt,
verbrennt man am Ende auch Menschen.
(Heinrich Heine)

Musik allein ist die Weltsprache
und braucht nicht übersetzt zu werden.
(Berthold Auerbach)

Die Malerei ist eine stumme Poesie
und die Poesie eine redende Malerei.
(Simonides)

Wissenschaft ist nur eine Hälfte. Glauben ist die andere.
(Novalis)

Die Irrtümer des Arztes sind mit Erde zugedeckt.
(aus Polen)